Entdeckungspfade

Dangaster Kunstpfad - Dangast sehen mit den Augen seiner Künstler

Anlässlich des 200-jährigen Geburtstages des Nordseebades Dangast im Jahr 2004 wurde der Dangaster Kunstpfad geschaffen. Auf nunmehr 19 Bildtafeln bietet er seinen Besuchern unmittelbare Einblicke in die künstlerische Vergangenheit Dangasts. Die Tafeln stehen an den Standpunkten, wo die Künstler ihr Motiv fanden und zeigen Reproduktionen mit erläuternden Texten. Die Kurverwaltung Dangast bietet Führungen entlang des Kunstpfades an. Als Vortragende konnten gewonnen werden:

  • Maren Tapken vom Kurhaus Dangast
  • Lars Klein, Leiter des Nationalparkhauses Dangast
  • Hannes Tapken, gebürtiger Dangaster
  • Karl-Heinz Martinß, Dangast-Freund und Gästeführer
  • Helga von Eßen, Gästeführerin

Die Auswahl der Vortragenden ist gewollt; persönliche Erlebnisse, Gedanken und Interpretationen bestimmen den Charakter der Führungen.

Termine - Führungen 2017

Dauer: ca. 1,5 Stunden, Kosten: 4,00 €
Treffpunkt: Kurhaus Dangast, An der Rennweide 46

Mo., 26.02.2017 11.00 Uhr Hannes Tapken
Mo., 17.04.2017 11.00 Uhr Karl-Heinz Martinß
Mi., 24.05.2017 11.00 Uhr Lars Klein
Mo., 05.06.2017 15.00 Uhr Hannes Tapken
Fr., 16.06.2017 15.00 Uhr Helga von Eßen
So., 25.06.2017 11.00 Uhr Hannes Tapken
So., 16.07.2017 11.00 Uhr Karl-Heinz Martinß
Mi., 26.07.2017 11.00 Uhr Lars Klein
So., 13.08.2017 11.00 Uhr Hannes Tapken
So., 27.08.2017 11.00 Uhr Karl-Heinz Martinß
Mi., 06.09.2017 11.00 Uhr Maren Tapken
So., 01.10.2017 15.00 Uhr Hannes Tapken
So., 15.10.2017 11.00 Uhr Helga von Eßen
So., 29.10.2017 11.00 Uhr Helga von Eßen
So., 31.12.2017 14.00 Uhr Karl-Heinz Martinß

Für Gruppen sind Führungen entlang des Dangaster Kunstpfades jederzeit nach vorheriger Terminabsprache mit der Kurverwaltung Dangast, Tel. 04451 9114-0, möglich.

Stolpersteine

Der Kurverein Dangast möchte mit den "Stolpersteinen" auf die Einzigartigkeit des Nordseebades Dangast im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte, Bau- und Siedlungsentwicklung und des Naturraumes hinweisen.

  • Der Phallus von Eckart Grenzer an der Flutkante am Kurhaus-Strand stellt die natürliche Begegnung der Geschlechter dar: Das für Grenzer weibliche Meer umarmt alle zwölf Stunden den Phallus.
  • An der Promenade vor dem Kurhaus steht die aus zwei Steinplatten bestehende Skulptur "Das Tor zum Watt", ebenfalls von dem Oldenburger Künstler Eckart Grenzer. Der Blick des Betrachters wird in das offene Objekt gezogen und durch den schmalen Spalt auf den Jadebusen und eine versunkene Kirche gerichtet.
  • Der im Jubiläumsjahr 2004 von Eckart Grenzer fertig gestellte "Friesendom" besteht aus einem Granitblock, der in vier Teile gespalten wurde. Der Friesendom macht auf die sieben im Jadebusen versunkenen Dörfer und Kirchen aufmerksam. Eine Schautafel erläutert die Entstehung des Jadebusens und die ehemaligen Standorte der Dörfer.
  • Auf dem Deich in der Nähe des Strandcampingplatzes steht ein Observatorium mit dem astronomischen Pfeiler der mitteleuropäischen Gradmessung. Von dieser astronomischen Station aus wurden im Jahre 1866 unter Mitwirkung des Großherzogtums Oldenburg Vermessungen und Beobachtungen zur genaueren Bestimmung der Erdform und Erddimension ausgeführt. Der Himmel des Observatoriums wurde künstlerisch von Jana Hackerova gestaltet.
  • Dangast liegt auf einem Geesthügel, der durch die Saale-Eiszeit durch Sande und Gerölle aufgeschoben wurde. Die Skulptur "Fenster zur Marsch" von Eckart Grenzer steht im Gröningsweg. Der Blick der figürlichen Sandsteinstele ist auf die Marsch gerichtet.
  • "Das Dorf Dangast" steht auf einem kleinen Erdhügel an der östlichen Seite der Oldeoogstraße / Südende. Hier befand sich der ursprüngliche Ortskern des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Es wird durch kleine Steinquader in Form von Gebäuden und einer Kirche, künstlerisch bearbeitet von Eckart Grenzer, symbolisiert.

Der Skulpturenpfad rund um den Jadebusen

Der Skulpturenpfad um den Jadebusen vereint die Themen Küstenschutz und Deichbau, Kunst und Natur sowie die Frage nach dem Ursprung des Menschen und seines Auftrags auf der Erde. Am westlichen Jadebusen sind die "Sieben Tage der Schöpfung" zwischen Dangast und Mariensiel zu sehen, am östlichen Jadebusen zwischen Varel und Eckwarderhörne verdeutlichen sieben Skulpturen "Die Sintflut - Bewahrung der Schöpfung hinter dem Deich"
www.kunstamdeich.de

Landschafts-Erkundungspfad

Der Landschafts-Erkundungspfad verbindet die für Varel typischen Landschaftsräume Wald, Geest, Moor, Marsch und Watt. Die rund 50 km lange Route führt durch sich immer wieder abwechselnde Landschaftsräume: vorbei am Nationalpark Wattenmeer, durch fruchtbares Marschland, entlang von Erlen- und Birkenhainen oder auf Wanderwegen. An acht Stationen entlang dieser Route erfährt man etwas über die landschaftlichen, ökologischen und siedlungsgeschichtlichen Besonderheiten der Region.
Der Landschafts-Erkundungspfad kann mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden.

Geest-Wald-Pfad

Der Geest-Wald-Pfad erklärt auf vier Tafeln entlang des Waldweges zwischen dem Wendeplatz der Bordumer Straße und dem Kurhausstrand die besondere Rolle der Dangaster Geestbewaldung für den Ort. Diese Bewaldung direkt am Wattenmeer ist einmalig zwischen Cuxhaven und den Niederlanden. Zwei Ruhebänke als Lauschplätze sind Bestandteil des Pfades.

 

Weg zum Weltnaturerbe Wattenmeer

Der Weg zum Weltnaturerbe Wattenmeer gibt Ihnen auf fünf Stationen entlang des Weges auf dem Deich zum Weltnaturerbeportal Aufschluss über die Weltnaturerbe-Wattenlandschaft des Jadebusens. Dangast ist südliches "Tor" zum deutschen Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer.
www.nationalparkhaus-wattenmeer.de/dangast